Behinderer Nr. 1: Dieter Kirschhoch, Sozialamt Bad Schwalbach

19. September 2009

Joachim K. aus Schlangenbad im Rheingau-Taunus-Kreis sollte in ein Pflegeheim abgeschoben werden. K. ist seit einem Motorradunfall vor vier Jahren vom Hals abwärts gelähmt. Der 43-Jährige hat sich aber zurück ins Leben gekämpft. Unterstützt von seiner Frau und einem Pflegedienst, führt er nach seinen Möglichkeiten ein selbstbestimmtes Leben in einer mit großem Aufwand barrierefrei umgebauten Wohnung. Für seine Assistenz wollte er nun ein persönliches Budget beantragen. Doch das Sozialamt wollte „die teure ambulante Pflege“ nur noch bis September bezahlen, dann sollten die Eheleute getrennt und Joachim K. in einem 45 Kilometer entfernten Pflegeheim untergebracht werden. Wie viel Geld darf der letzte Rest Freiheit im Leben kosten?

Dieter Kirschhoch, Sozialamt Bad Schwalbach:
„Wir haben hier Steuergelder zu verwalten und wenn eben die stationäre Unterbringung so viel günstiger ist mit den gleichen pflegerischen Leistungen als eine ambulante Pflege, dann muss es dem Sozialhilfeträger möglich sein zu prüfen, ob das noch angemessen ist.“

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18. September 2009

In Kürze entsteht hier die Galerie der schlimmsten Behinderer Deutschlands!

Sie haben Schwierigkeiten mit dem Sachbearbeiter Ihres Kostenträgers oder Ihrer Krankenkasse? Ihre Ansprüche werden zu Unrecht mit hanebüchenen Begründungen abgelehnt.

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